Einzelkämpfer mit Idealismus, Begeisterung und Offenheit für Inspiration: So könnte man Robert Köcke beschreiben, seines Zeichens Erfinder und Hersteller von Smokecraft-Vodka, des „Single Wood Vodka“. Der bärtige Globetrotter und Experimentator kam vor noch nicht so langer Zeit durch einen „Zufall“ zu seiner Passion. Irgendwie zog ihn das Thema „Räuchern“ an.

Gesagt, getan, verbrachte er ein Wochenende auf einem Räucherkursus. Dann kam eins zum andern, und die Idee nahm Gestalt an, Glasgefäße auszuräuchern. Doch was sollte dann darin reifen und den Rauchgeschmack aufnehmen? Für den früheren Barkeeper war plötzlich klar: Warum nicht Wodka? Und so waren die Komponenten schnell gefunden: Flaschen, Buchenrauch, bester Sommerweizen-Wodka. Und viel Geduld und Zeit. Die hat Robert Köcke auch in seinem Refugium im Süden Berlins, in Mariendorf.

Seine Manufaktur ist wirklich bis ins Letzte ein reiner Handarbeitsbetrieb. Und da wollte er auch hin, weg vom Computer und der Werbebranche, aus der er kam, hin zur Handarbeit, Unabhängigkeit, zur ehrlichen, bodenständigen Arbeit. Sein Idealismus kommt ihm dabei ebenso zugute wie sein Faible für Aromen. Also verbringt er seinen Tag mit dem aufwendigen Herstellungsprozess: Flaschen räuchern, Wodka darin lagern, rütteln, reifen lassen, auf Flaschen abziehen, etikettieren, versiegeln.

Craftspirits spielen in der Berliner Szene eine wichtige Rolle, doch Smokecraft-Vodka nimmt darin eine Sonderstellung ein. Robert Köcke hat seine Berufung gefunden, erst einmal. Sein Traum wäre es, mit dem Getränk Geld für eine Stiftung zusammenzubekommen, um sich wieder sozial zu engagieren. Als nächstes geht Smokecraft-Vodka mit der Tour „Handmade in Germany 2016“ auf World Tour durch 19 Städte weltweit.

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